Anfängertipps,  SEO

Sag nein zu SEO

2011 startete ich mein mein zweites Blog. Kein privates, wie es das erste war. Es sollte ein Blog werden, welches Geld in unsere Haushaltskasse spült.

Ich hatte keine Ahnung von SEO. Den Begriff lernte ich erst später kennen. Die Beiträge sind bis heute nicht optimiert. Trotzdem hatte ich im zweiten Monat nach dem Start schon 1670 Besucher und im dritten Monat 3750 Besucher im Monat.

Wie konnte das sein? Fangen wir bei Null an.

Was ist SEO

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Du kannst Artikel so gestalten, dass Google diesen Beitrag liebt und entsprechend weit oben in den Treffern anzeigt.

Das ist natürlich sehr vorteilhaft, weil dein Blog oder deine Website so besser gefunden wird.

Aber SEO ist nicht alles!

Content is King

Da ich nichts von SEO wusste, habe ich etwas getan, was ich auch all meinen Kundinnen empfehle.

Schreibe gute Artikel!

Menschen haben verschiedene Probleme. Die Lösung für ihre Probleme suchen sie im Internet.

Ein Blog mit vielen guten Artikeln ist hilfreicher und festigt deinen Expertenstatus.

Bitte versteh mich nicht falsch. Ich bin nicht grundsätzlich gegen SEO. Aber wenn du gerade erst anfängst, dir ein Online-Business aufzubauen, dann hat SEO nicht die oberste Priorität.

SEO hat immer noch einen hohen Stellenwert. Jedoch längst nicht mehr so hoch, wie er noch vor 10 Jahren war.

Durch das Aufkommen der sozialen Medien ist Google nicht mehr der einzige Platz, wo du auf dein Blog aufmerksam machen kannst.

Jetzt hast du auch Facebook, Instagram, Pinterest und Co. zur Verfügung.

Du solltest als allererstes Beiträge schreiben. Fülle dein Blog, deine Website mit guten Inhalten, die deinem zukünftigen Kunden weiterhelfen.

Vorteile von guten Beiträgen

  • Du baust deinen Expertenstatus auf
  • Du steigerst die Wahrscheinlichkeit, dass dich dein Besucher ein weiteres Mal besuchen wird
  • Du steigerst die Wahrscheinlichkeit, dass du weiterempfohlen wirst

Wirst du im Internet irgendwo erwähnt, also ein Link zu deinem Blog gesetzt, dann registriert Google das. Je öfter das geschieht, umso höher stuft Google dein Blog als wichtig ein.

SEO braucht Zeit

Und das in zweierlei Hinsicht. Zum einen lernt man SEO nicht an einem Tag. Es ist ein längerer Prozess, zu lernen, wie man gute SEO Texte schreibt.

Zum anderen kostet dich die Optimierung wertvolle Zeit, in der du weitere Beiträge schreiben könntest.

Dein Blog ist wie dein Baby. Es steht nicht eines Tages auf und läuft. Vorher muss es seine Muskeln trainieren, damit die Beine es tragen können. Wochenlang übt es nur das aufstehen. Wenn es dann steht, muss es lernen, das Gleichgewicht zu halten. Dann folgen die ersten Schritte, in dem es sich an dir oder Gegenständen festhält. Und die ersten freien Schritte sind unsicher. Jetzt gilt es, das Gleichgewicht zu halten auch wenn nur ein Bein den Boden berührt.

Beim ersten Beitrag auch gleich SEO umsetzen zu wollen, wäre so, als würde dein Baby heute krabbeln und morgen ein sicherer Läufer sein.

Auch du musst erst „stehen“ lernen. Dich mit deiner Blogsoftware auseinandersetzen. Welche Einstellung löst was aus und brauchst du das? Welche Plugins wirst du benötigen? Wie soll deine Seite aufgebaut sein? Menü links, rechts oder oben? Die Datenschutzseite und das Impressum muss gefüllt werden.

Das und noch ganz viel mehr ist deutlich wichtiger als SEO.

Also sag „Nein“ zu SEO und beginne damit erst, wenn du sicher stehst. Und dann versuche immer Schritt für Schritt zu verbessern. Wenn du die Keywordoptionen beherrschst, geht es weiter mit Bildern ODER mit den Verlinkungen.

Meine Empfehlung

Da es sinnvoll ist, dir eine Community mit Fans aufzubauen, investiere die Zeit lieber um zu lernen, wie man gute Instagram-Posts schreibt. Oder wie du mit Pins auf Pinterest Besucher auf dein Blog bekommst.

Wenn du in einem Forum aktiv bist, kannst du den Link auch in deine Signatur schreiben.

Und SEO kannst du schrittweise lernen. Es gibt tolle Plugins wie YOAST, die dir dabei helfen werden.

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