Blogführung

3 Möglichkeiten für mehr Sicherheit

Sicherheit ist immer ein großes Thema. Auch wenn dein Webauftritt noch klein ist, kann er bereits ins Visier von Hackern geraten.
Die können nicht nur deinen Zugang sperren sondern auch Schadsoftware hinterlegen, die deinen Nutzern Probleme bereiten können. Mit einem Dauerfeuer von Aufrufen deinen Auftritt lahm legen und andere Dinge, die dir nur das Leben schwer machen.

Doch du kannst auch schon mit einfachen Dingen vorbeugen.
Das geht mit deiner Anmeldung los.

Sicherheit beim Benutzernamen

Gib dir einen schwierigen Benutzernamen
Wenn du admin als Benutzername nimmst, dann reihst du dich ein eine Gruppe vieler Nutzer. Es macht dich angreifbar, dir einen Namen auszusuchen, der so offensichtlich ist und viel zu häufig genutzt wird.

Um die Sicherheit deines Webauftrittes zu erhöhen solltest du dir einen anderen Nutzernamen aussuchen als Admin oder Administrator. Und gib diesem auch ein wirklich schweres und langes Passwort. Dazu kommen wir später.

Keine Sorge. Du wirst deinen Admin-Login nicht häufig nutzen. Deswegen darf er ruhig „hässlich“ und kompliziert sein.

Sicherheit durch einen zweiten Nutzer

Lege einen zweiten Nutzer an.
Auch dieser Nutzer sollte nicht Admin heißen und auch kein einfaches Passwort enthalten. Diesem Nutzer verpasst du lediglich Schreib- und Leserechte und die Möglichkeit, Kommentare zu verwalten, aber keinesfalls Administratorrechte.

Sicherheit durch 2 Nutzer
2 Nutzer sorgen für erhöhte Sicherheit

Diesen Nutzer benötigst du für alles rund ums schreiben. Die Nutzerrolle dafür heißt „Autor“. Sobald dein WordPress eingerichtet ist, macht es Sinn, sich nur mit dem Autor-Login anzumelden und den Admin-Login so wenig wie möglich zu nutzen. Bild siehst du, dass ich mit meinem Admin-Login keine Beiträge schreibe.

Der Grund ist einfach. Wird dein Autor-Login geknackt, kann der Angreifer damit nicht soviel anfangen wie mit einem Admin-Login. Die vollen Rechte hat der Admin. Als Autor sind die Rechte sehr eingeschränkt und damit auch kaum Möglichkeiten für den Angreifer, schwerwiegende Schäden anzurichten.

Sicherheit mit einem guten Passwort

Das optimale Passwort.
Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Die einen sagen, dass Passwort darf kein normales Wort enthalten. Der nächste sagt, schreib 3 normale Worte aneinander, sie müssen nur eine sinnfreie Anordnung haben. Und wieviel Zeichen sollten es überhaupt sein? Sonderzeichen ja oder nein?

Fakt ist, kein Passwort ist zu 100% sicher. Aber es macht Sinn, dass du dich kurz intensiv damit beschäftigst.
Die aktuelle Empfehlung lautet:
12 Zeichen
Groß- und Kleinbuchstaben
Sonderzeichen
Zahlen
keine einfachen Worte

Erst Recht nicht sowas wie Start123 oder passwort123. Nicht deinen Benutzernamen, deinen echten Namen oder der von Kind und Kegel.

Du könntest einen Passwortgenerator verwenden, wenn dir gar nichts einfällt. Oder dir eine eigene Verschlüsselungsmethode überlegen. Zum Beispiel die jeweils ersten 2 Buchstaben der Worte deines Lieblingszitates. Natürlich mit Punkt und Komma an den richtigen Stellen und alle E durch 3 ersetzen.

Mit deiner eigenen Methode kannst du dir dein Passwort einfacher merken und neue generieren, als wenn du vorgegebene nutzt, zu denen du keinen Bezug hast.

Vielleicht hast du als Kind auch mit deinen Freunden einen Geheimcode gehabt. Bei uns war es das simple „Zahl entspricht Buchstabe“ und „A=Z, B=Y“. Möglichkeiten gibt es da viele.

Fazit

Diese 3 Methoden sind einfach und schnell umgesetzt. Aber sie können enorm zur Sicherheit deines Blogs beitragen. Am sichersten ist natürlich die Kombination aus alles drei Maßnahmen.

Du möchtest noch mehr Tipps rund um WordPress und Webauftritt? Dann lade ich dich herzlich in meine Facebookgruppe ein.

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