Backup – warum du immer eines haben solltest

Backup – warum du immer eines haben solltest

Vor einer Weile hatte ich hier einen Beitrag gegen deine Technikangst veröffentlicht. Dort habe ich dir auch versprochen, dass ich einen Beitrag über Backups machen möchte. Und Tadaaa…. Hier ist er.

Was ist ein Backup?

Ein Backup ist nichts weiter als eine Kopie aller Dateien, die du sichern möchtest.

Ein Beispiel. Du hast im letzten Urlaub ganz viel Bilder deiner Familie am Strand gemacht. Diese Bilder möchtest du natürlich aufheben. Du weißt, dein Laptop könnte jederzeit einen Festplattenschaden haben.

Es ist also sicherer, wenn du dir die Fotos auch auf einem anderen Medium speicherst. Du kannst sie auf CD brennen oder auf einem USB Stick aufbewahren. Auch eine externe Festplatte oder eine Cloud ist möglich. Möglichkeiten für eine Kopie gibt es viele. Ganz nach deinen Vorlieben.

Der Ordner mit den Urlaubsfotos liegt also als Kopie auch an einem anderen Ort. Du hast ein Backup davon gemacht.

Das kannst du von ganz verschiedenen Dingen machen. Apple macht zum Beispiel regelmäßig ein Backup deines iPhones und speichert es in der Cloud. So kannst du dein iPhone nach dem zurücksetzen wieder auf den alten Stand bringen. Oder die Daten und Apps vom alten iPhone auf das neue ziehen.

Du kannst so aber auch deine Blogeinstellungen, Beiträge und Kommentare mit Backups sichern.

Warum ein Backup des Blogs?

Ist ja schließlich online. Jaein. Ja, es ist alles online. Aber alle wichtigen Informationen sind in einer Datenbank gespeichert. Geht die Datenbank verloren oder wird beschädigt, dann sind diese Informationen weg. Unwiederbringlich. Jedes Wort, welches du jemals in deinen Blog getippt hast ist verloren.

Vielleicht erscheint dir das am Anfang noch gar nicht so wichtig. „Ich hab ja erst 3 Beiträge geschrieben.“, denkst du dir wo möglich.

Aber was hast du denn sonst noch so gemacht? Kategorien angelegt? Kommentare von Lesern bekommen? Eventuell ein oder zwei weitere Nutzer angelegt, wie ich es in meinem Sicherheitsbeitrag empfohlen habe?

Ohne ein Backup musst du die bisher eingebrachte Arbeit wiederholen. Ein ordentlicher Zeitfresser. Und ich weiß, wovon ich spreche.

Ich hatte die Datenbank zwar nicht verloren, aber kein Backup davon. Es war sehr umständlich alle Beiträge und Kommentare wieder herzustellen. Die ganzen Einstellungen, Kategorien und so weiter musste ich händisch wieder einpflegen. Bei einem Blog mit über 200 Beiträgen und rund 50 Kategorien keine Kleinigkeit.

Deswegen mein dringender Rat. Nimm dir wenigstens ein Mal im Monat die Zeit, um ein Backup zu machen. Es gibt Plugins dafür. Bei einigen kannst du einen Intervall festlegen. Du bekommst das Backup dann per Mail zugeschickt.

Meine Empfehlung lautet – installiere das Plugin –> mach das Backup –> entferne das Plugin –> lege dir eine Erinnerung in deinen Kalender und wiederhole diesen Vorgang spätestens alle vier Wochen.

Oder folge mir auf Instagram. Dort erinnere ich dich alle paar Wochen daran.

Warum das Plugin wieder entfernen? Du brauchst es nicht dauerhaft. Es macht dein Blog langsamer und ist ein Sicherheitsrisiko. Je weniger Plugins du hast, umso sicherer ist dein Blog vor Angriffen geschützt.

Wie kannst du ein einfaches Backup machen?

WordPress bringt dir auch die Möglichkeit mit, alles ohne ein Plugin zu speichern. So kannst du dir die Installation eines Plugins ersparen.

Und wie machst du das? Du gehst auf dein Dashboard und wählst „Werkzeuge“ aus. Von dort geht es weiter zu „Daten exportieren“.

Jetzt ist es wirklich ganz einfach. Lass alles, wie es ist und klicke auf „Export-Datei herunterladen“.

Unbedingt merken, wo du deine Datei speicherst, damit du sie im Fall der Fälle auch wiederfindest.

Das war es auch schon. Und weil das so einfach ist, solltest du dir immer ein Backup machen, wenn du etwas technisches änderst.

Wann solltest du ein Backup machen?

Unter etwas technischen verstehe ich immer alles, was über das Schreiben eines Beitrags und dem Anlegen einer Seite hinausgeht.

Also immer vor:

  • einem Update von WordPress
  • der Aktualisierung eines Plugins
  • einer Installation eines Plugins
  • einem Theme-Wechsel
  • einer Aktualisierung eines Themes
  • dem Einfügen eines Codeschnipsels im Theme

Lieber einmal mehr alles gespeichert als einmal zu wenig. Es ist kein Mega-Aufwand und kann dir wirklich den Allerwertesten retten.

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