So hoch sind die Kosten für ein Onlinebusiness beim Start

So hoch sind die Kosten für ein Onlinebusiness beim Start

Mit welchen Kosten für ein Onlinebusiness musst du beim Start rechnen?

Ein Unternehmen aufzubauen kostet Geld? Klar! Aber nicht soviel, wie du denkst.

In diesem Beitrag erfährst du, welche Kosten für ein Onlinebusiness beim Start entstehen. Lets go!

Die Kosten für ein Onlinebusiness im Überblick

Gewerbeanmeldung

Um eine Gewerbeanmeldung kommst du nicht herum, wenn du Geld im Internet verdienen möchtest.

Ich kann dir zwar keine Rechtsberatung bieten, aber ich kann dir eine Empfehlung geben. Mache dich schlau über die Gewerbeanmeldung. Grundsätzlich kann dir Wissen in diesem Bereich nur nutzen. Vor allem was Fristen und andere Details angeht.

Die Gewerbeanmeldung kostet bis zu 50€, abhängig von den Gebühren, welche deine Gemeinde erhebt.

Webspace

Damit du eine Website aufbauen kannst, brauchst du einen Platz im Internet. Den bekommst du bei einem Webhoster. Aus der Fernsehwerbung kennst du bestimmt schon 1&1 und Strato. Ich selbst nutze seit 2006 All-Inkl.com und bin damit sehr zufrieden.

Der Private-Tarif bei All-Inkl* kostet dich 4,95€/Monat. Inklusive 3 URL und 50 GB Speicherplatz.

Leider hast du in diesem Paket noch keine SSL Verschlüsselung. Heißt, deine Webseite ist nur über HTTP und nicht über HTTPS erreichbar. Letzteres ist vor allem dann von Bedeutung für deine Kunden, wenn sie dir Daten übermitteln sollen. Zum Beispiel eine Mailadresse für deinen Newsletter.

Die Verschlüsselung kannst du aber für 0,95€ dazubuchen. In den höheren Tarifen ist die SSL-Verschlüsselung dann inklusive.

Für einen Webhoster solltest du mindestens 5€/Monat einplanen.

Blogsoftware

Klar, ich empfehle dir WordPress. Und WordPress ist ein kostenloses CMS. CM/S steht für Content Management System. Das heißt auch, dass du weder selbst deine Website schreiben musst noch musst du jemanden dafür bezahlen.

Die meisten Webhoster bieten dir eine einfache Installation von WordPress an. Dann musst dafür nichts herunterladen sondern nur beim Einrichten deines Webspace auswählen.

WordPress senkt die Kosten für ein Onlinebusiness
Einfache Auswahl der gewünschten Software

Die Blogsoftware WordPress ist kostenlos.

Design

Beim Design gibt es soviel Möglichkeiten, wie es Geschmäcker gibt. Bei WordPress kannst du aus sogenannten Themes wählen, wie deine Website aussehen soll.

Grundsätzlich bietet WordPress selbst jedes Jahr ein neues und kostenloses Theme an.

Daneben gibt es direkt in deinem WordPress Backend zahlreiche weitere kostenfreie Themes und solche, bei denen die Grundinstallation kostenfrei ist. Die Pro-Version mit mehr Funktionen muss dann bezahlt werden.

Es ist auch möglich, dir von einem Designstudio ein Theme zu kaufen und das einfach in deinem WordPress hochzuladen und zu aktivieren.

Für den Anfang kannst du mit einem kostenlosen Theme starten.

Plugins

Plugins sind kleine Zusatzprogramme, mit denen du deinem WordPress bestimmte Funktionen verpassen kannst. Mehr über Plugins findest du auch in meinem gesonderten Artikel.

Viele gute Plugins sind in der Basisversion gratis.

E-Mail Programm

Wenn du deine Kunden mit einem Newsletter auf dem Laufenden halten möchtest, dann kommst du um einen Mail-Anbieter nicht herum.

Mailchimp ist für die ersten 2000 Abonnenten kostenlos. Aber Mailchimp ist ein amerikanischer Anbieter und bietet nicht das hier nötige Double-Opt-In für die Newsletteranmeldung an.

Es gibt mittlerweile aber auch einige Anbieter auf dem deutschen Markt, die bis zu 300 Abonnenten eine kostenlose Basisversion anbieten.

Mehr Empfänger und mehr Funktionen kosten dich dann etwa 10€ im Monat.

Für bis zu 300 Abonnenten deines Newsletter kostenlos.

Fotos

Bilder machen einfach alles schöner. Wenn du selbst keine Möglichkeit hast, die benötigten Fotos und Grafiken zu erstellen, bleibt nur der Zukauf von Stockfotos.

Hier kann ich keine pauschale Aussage machen, da die Kosten abhängig von der benötigten Menge sind.

Das du nicht einfach Fotos im Internet kopieren und bei dir einfügen solltest, hast du bestimmt schon gehört. Da sind Abmahnungen vorprogrammiert.

Grundsätzlich kann ich auch nur empfehlen, dass du deine Fotos selbst machst. Keiner erwartet, dass sie perfekt sind. Du kannst durchaus Handyfotos verwenden. Achte auf eine gute Beleuchtung und das sie scharf sind.

Eigene Bilder sind kostenfrei.

Bildbearbeitung

Photoshop und Lightroom bekommst im Monatsabo für rund 12€ im Monat.

Wenn du lieber am Handy deine Bilder bearbeitest, kannst du auch kostenlos Snapseed verwenden.

Canva ist in der Basisversion ebenfalls gratis und bietet dir vielfältige Möglichkeiten deine Fotos und Grafiken zu designen. So kannst du mit Canva zum Beispiel deine Fotos oder Infotexte in der optimierten Größe für Pinterest, Instagram oder Facebook erstellen.

Es gibt Gratis-Tools wie Snapseed und Canva, mit denen du deine Bilder bearbeiten kannst.

Mein Tipp

Du siehst, für den Anfang halten sich die Kosten für ein Onlinebusiness in Grenzen. Niemand erwartet teures Equipment, perfekte Bilder und Videos oder einen super Internetauftritt.

Das alles kannst du nach und nach verbessern, wenn du merkst, dein Thema trifft einen Nerv und du hast vielleicht schon erste Produkte verkaufen können.

ProTipp

Aktuell (14.09.21) läuft bei meinem Hoster All-Inkl* eine Werbeaktion. Die ersten 3 Monate sind kostenlos für dich.

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